Polizeinotruf in dringenden Fällen: 110

Menü

Inhalt

Verkehrsunfallentwicklung 2021

Verkehrsunfall und Opferschutz
Verkehrsunfallentwicklung 2021
Mehr Verkehrsunfälle und mehr Verkehrstote, weniger Schwerverletzte und eine verbesserte Aufklärungsquote bei Personenschadenunfällen mit Flucht

Kurzinformationen zur Verkehrsunfallstatistik

  • Die Verkehrsunfallzahlen sind leicht angestiegen, nachdem im Jahr 2020 pandemiebedingt ein Rückgang der Unfallzahlen zu verzeichnen war.
  • Die Verkehrsunfallzahlen liegen jedoch unter dem vor Pandemiebeginn bestehenden Niveau.
  • Es bestand eine erhöhte Verkehrsdichte aufgrund der hochwasserbedingten Sperrungen von Autobahnen und Bundesstraßen.
  • Die Hauptunfallursachen im Rhein-Erft-Kreis sind Vorfahrt, Abbiegen und Abstand. Die gefahrenen Geschwindigkeiten beeinflussen die Schwere der Unfallfolgen.
  • Das Risiko, Opfer eines Verkehrsunfalles zu werden, liegt im Rhein-Erft-Kreis deutlich unter dem Landesdurchschnitt.

Einzelheiten zur Verkehrsunfallentwicklung 2021 finden Sie in dem rechts oben angefügten Dokument.


Die Statistik im Detail

Im Jahr 2021 ereigneten sich 11.311 Verkehrsunfälle auf den Straßen des Rhein-Erft-Kreises, ein Plus von 858 (8,2%) Unfällen im Vergleich zum Jahr 2020. Trotz des Anstiegs liegt die Unfallbelastung noch deutlich unter der des Landes.

Bei den Personenschadenunfällen ist ein Anstieg um 112 auf 1.317 zu verzeichnen. 1.614 Menschen verunglückten dabei, 18 Menschen starben (Vorjahr 6), 174 wurden schwer (Vorjahr 188) und 1.422 Verkehrsteilnehmende leicht verletzt (Vorjahr 1.279).

Tödlich verunglückten acht Menschen mit dem Pkw, sieben zu Fuß, zwei mit dem Rad und einer mit dem Krad.

Dreiviertel aller Personenschadenverkehrsunfälle werden nach wie vor durch Vorfahrtsverletzungen, Fehler beim Abbiegen und mangelnden Sicherheitsabstand verursacht.

Die gefahrene Geschwindigkeit spielt eine entscheidende Rolle bei den Unfallfolgen: Je höher die Geschwindigkeit, desto gravierender die Unfallfolgen.

Abgesehen von den motorisierten Zweirad Fahrenden verunglückten in allen übrigen Verkehrsbeteiligungen, den Fahrrad und Pedelec Fahrenden, den Pkw Fahrenden und den zu Fuß Gehenden mehr Menschen. Entsprechend ist eine Zunahme der Verunglückten in fast allen Altersgruppen zu verzeichnen. Positiv ist die Entwicklung bei den Jugendlichen. Sie verunglückten weniger.

Die Aufklärungsquote bei Personenschadenunfällen mit Flucht verbesserte sich deutlich von 56% auf 62%.

Alarmierend ist die Tatsache, dass bei fast jedem zehnten VUP ein Unfallbeteiligter flüchtet. Die Polizei begegnet dieser Entwicklung durch eine sorgfältige Verkehrsunfallaufnahme und eine ganz konsequente Verfolgung erfolgversprechender Ermittlungsansätze.

Bedeutung von präventiven und repressiven Maßnahmen
Menschen im Rahmen der Verkehrsunfallprävention über die Risiken und Regeln der Teilnahme am Straßenverkehr aufzuklären ist einer der wesentlichen Beiträge, den die Polizei leistet, um Verkehrsunfälle zu verhindern. Denn wer die Regeln kennt und um die Risiken im Straßenverkehr weiß, nimmt sicherer am Straßenverkehr teil. Die Präventionsarbeit der Polizei beginnt deshalb schon bei den Kindern und setzt sich fort über die Jugendlichen, die Jungen Fahrenden, die Erwachsenen bis zu den Senioren.

Eine weitere wichtige Voraussetzung für eine sichere Teilnahme am Straßenverkehr ist das möglichst normgerechte Verhalten aller Verkehrsteilnehmenden. Wer sich an die Regeln hält verringert das Unfallrisiko deutlich. Die Polizei appelliert deshalb an alle Verkehrsteilnehmenden: „Bitte beachten Sie die Verkehrsregeln und verhalten Sie sich den anderen Verkehrsteilnehmenden gegenüber rücksichtsvoll.“ Das tun nicht alle. Diejenigen müssen wissen: Die Polizei im Rhein-Erft-Kreis ahndet alle festgestellten Verkehrsverstöße ganz konsequent.

 

 

 

In dringenden Fällen: Polizeinotruf 110