Polizeinotruf in dringenden Fällen: 110

Menü

Inhalt

Verkehrsunfallentwicklung 2017

Verkehrsunfall und Opferschutz
Verkehrsunfallentwicklung 2017
Mehr Verunglückte und Tote - weniger Verkehrsunfälle mit Personenschäden – Abbiegen, Vorfahrt, Abstand und Geschwindigkeit machen mehr als 80 % der Hauptunfallursachen aus.

Im Jahr 2017 verunglückten 1.589 Menschen auf den Straßen im Rhein-Erft-Kreis. Das sind 50 Personen mehr als im Jahr 2016. Die Anzahl der Verkehrsunfälle, bei denen Personen zu Schaden gekommen sind, ist im Vergleich zum Vorjahr von 1.286 auf 1.279 gesunken. Insgesamt stieg die Anzahl der Verkehrsunfälle von 12.734 auf 12.838.

Neun Menschen verloren 2017 ihr Leben auf den Straßen im Kreis. 2016 waren es drei. Sechs Verkehrsteilnehmer verunglückten mit dem Auto und drei als Zweiradfahrer (jeweils ein Motorrad-, Fahrrad- und Pedelecfahrer). Sieben der tödlichen Verkehrsunfälle geschahen außerhalb geschlossener Ortschaften. Ursachen der Unfälle waren insbesondere Abbiegen, Vorfahrt/Vorrang, Abstand und Geschwindigkeit. Ein zunehmend größeres Problem ist die Abgelenktheit der Verkehrsteilnehmer im Auto, unter anderem durch Mobiltelefone. Mehr Verkehrsteilnehmer verunglückten im vergangenen Jahr mit dem Auto, Fahrrad oder Pedelec. Rückläufig war die Entwicklung bei den verunglückten Fußgängern und den motorisierten Zweiradfahrern.

In den unterschiedlichen Altersgruppen nahmen die Anzahlen bei den verunglückten Jugendlichen (+ 18), den Erwachsenen (+20) und den Senioren (+19) zu. Reduziert haben sich die Zahlen bei den Kindern und den jungen Fahrern. Sorgen bereitet die Entwicklung bei den Pedelecfahrern, die mehrheitlich in die Altersgruppe der Senioren (65 und älter) fallen. Mehr als die Hälfte der Verunglückten waren Senioren.

Innerhalb geschlossener Ortschaften verunglückten 48 Verkehrsteilnehmer weniger als im Vorjahr. Die Zahl der Menschen, die außerhalb geschlossener Ortschaften durch einen Verkehrsunfall verletzt wurden, stieg im Vergleich zum Vorjahr um 98 Verkehrsteilnehmer.

Zur Reduzierung der Verkehrsunfälle ist eine konsequente Verfolgung aller durch die Polizei erkannten Verkehrsverstöße notwendig. Dies führt durch das hohe Entdeckungsrisiko und die sich einstellenden häufig gravierenden Konsequenzen zu einem verkehrskonformeren Verhalten der Verkehrsteilnehmer und damit zu weniger Verkehrsunfällen. Dabei achtet die Polizei vor allem auf die Verkehrsverstöße, die häufig einem Verkehrsunfall vorausgehen. Dazu zählen beispielsweise Verstöße wie „Nichtblinken“, Vorfahrts- und Geschwindigkeitsverstöße oder die regelwidrige Nutzung mobiler elektronischer Kommunikationsgeräte wie zum Beispiel Mobiltelefone.

Die Polizei appelliert an die Verkehrsteilnehmer:
„Verhalten Sie sich im Straßenverkehr rücksichtsvoll und vorausschauend, denn wir wollen, dass Sie sicher nach Hause kommen.“


In der Anlage finden Sie die Präsentation der Verkehrsunfallentwicklung 2017 im Rhein-Erft-Kreis (pdf).

Verkehrsunfallentwicklung 2017