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Verkehrsunfallentwicklung 2018

Verkehrsunfall und Opferschutz
Verkehrsunfallentwicklung 2018
Rückläufige Unfallzahlen, jedoch mehr Verkehrsunfälle mit Personenschaden. Deutlich mehr Verunglückte mit dem Zweirad.

Die Gesamtzahl der Verkehrsunfälle ist im Jahr 2018 auf 12.656 gesunken. Die Zahl der Verkehrsunfälle mit Personenschaden stieg dagegen im Vergleich zum Vorjahr um 6%.

In 2018 verunglückten 1664 Menschen auf den Straßen des Rhein-Erft-Kreises. Das sind 75 mehr als im Jahr 2017. Insbesondere nahm die Zahl der schwer verletzten Personen von 192 auf 231 um 39 zu. Mehr Personen verunglückten im vergangenen Jahr insbesondere mit dem Zweirad. Hier waren sowohl die motorisierten Zweiradfahrenden als auch die Rad- bzw. Pedelecfahrenden betroffen.

Acht Menschen wurden bei Verkehrsunfälle tödlich verletzt. Zwei verunglückten mit dem Auto und sechs mit dem Zweirad.

Im vergangenen Jahr verunglückten mehr Kinder, Erwachsene und „Junge Fahrer“, wohingegen weniger Jugendliche und Senioren verunglückten. Bei den Unfallursachen dominieren Abbiegen, Vorfahrt/Vorrang, Abstand und Geschwindigkeit. Einen Anstieg gab es trotz guter Überwachungsergebnisse bei der Ursache Alkohol/Drogen.

Zur Reduzierung der Verkehrsunfälle ist eine konsequente Verfolgung aller erkannten Verkehrsverstöße, insbesondere bei o. g. Unfallursachen und Verkehrsarten notwendig. Dabei sollen vor allem die Verkehrsverstöße von bzw. mit Zweiradfahrenden, Vorfahrts- und Geschwindigkeitsverstöße und die regelwidrige Nutzung mobiler elektronischer Geräte im Fokus stehen.

In der Anlage finden Sie die Präsentation der Verkehrsunfallentwicklung 2018 im Rhein-Erft-Kreis (pdf).